Karriereförderung von Wissenschaftlerinnen in der Medizin
Frauen in der Medizin haben in Deutschland eine lange Tradition. Inzwischen partizipieren Frauen und Männer vom Studienanfang bis hin zur Promotion in den medizinischen Fächern annähernd gleich, jedoch nur ein Bruchteil weiblicher Wissenschaftlerinnen in der Medizin erreicht universitäre Führungspositionen. Mit steigender Qualifizierungsstufe ist ein Rückgang des Frauenanteils festzustellen, wobei die Abweichungen dabei insbesondere zwischen Promotion und Habilitation beginnen. Die Ursachen hierfür sind mehrfach untersucht worden und äußerst vielfältig. Ein wesentlicher Faktor ist das fehlende Beziehungssystem, mit dem sich eine aus dem Status ergebende Autorität von aktuellen Professoren auf zukünftige überträgt. Frauen verfügen in der Regel über kein vergleichbares Netzwerk als Unterstützungssystem, auf das sie bei der Karriereplanung zurückgreifen können, um Wissen über Strukturen und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb zu erhalten.
Das von der Medizinischen Fakultät zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses eingesetzte Programm MediMent wird in Kooperation mit dem Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, Bereich Karriereentwicklung, organisiert.
Projektflyer MediMent
Auszüge aus einem neuen Artikel über MediMent und MediMent-Peer:
"Innovative Ansätze zur Personalentwicklung in der Hochschulmedizin - Mentoring - Training - Networking für Postdoktorand/innen" 2010 erschienen in: Neues Handbuch Hochschullehre, Raabe Verlag, Berlin.

Der erste bundesweite Mentoring-Kongress für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft findet vom 20. bis zum 21. September 2010 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Nächster Termin:
wird demnächst hier erscheinen
MediMent
MediMent startet ab sofort im Zweijahreswechsel mit dem Programm MediMent-Peer.
Nächster Bewerbungsschluss ist jeweils:
MediMent: 15. Oktober 2011; Start: Januar 2012
MediMent-Peer: 15. Oktober 2010; Start: Januar 2011
Weitere Informationen zum Programm MediMent-Peer finden Sie hier: MediMent-Peer